Die eigene Arbeitskraft ist das wertvollste Kapital, das junge Menschen besitzen: Wer heute 25 ist, erarbeitet bis zur Rente schnell weit über eine Million Euro. Fällt die Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall dauerhaft weg, steht dieses gesamte Einkommen auf dem Spiel.
Der Staat sichert nur die Grundlage
Wer nach 1961 geboren ist, erhält vom Staat keine klassische Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern allenfalls eine Erwerbsminderungsrente. Sie wird nur gezahlt, wenn man in keinem Beruf mehr arbeiten kann – und liegt der Höhe nach meist deutlich unter dem bisherigen Nettoeinkommen. Für Berufseinsteiger gelten zudem Wartezeiten.
Warum früh abschließen?
- Gesundheitsfragen: Junge, gesunde Antragsteller werden ohne Ausschlüsse und Zuschläge angenommen. Mit jeder Diagnose wird es schwieriger.
- Beitrag: Das Eintrittsalter bestimmt den Preis – wer früh startet, zahlt dauerhaft weniger.
- Häufig unterschätzt: Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind heute psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats – sie treffen auch Büroberufe.
Worauf es im Vertrag ankommt
Wichtig sind unter anderem der Verzicht auf abstrakte Verweisung, eine ausreichende Rentenhöhe (etwa 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens), eine Nachversicherungsgarantie für spätere Lebensphasen und eine Laufzeit bis zum tatsächlichen Rentenalter.
Gern ermittle ich mit Ihnen, welche Absicherung zu Ihrer Lebenssituation passt – mit Blick auf viele Anbieter.